Unsere Katzen und das Vogelnest

Dass wir mittlerweile vier Katzen haben, hat sich bereits seit Jahren herumgesprochen: Familie, Freunde, Bekannte, Nachbarn…. Alle wissen Bescheid. Und selbst die Wildtiere im Garten, wie die dreiköpfige Igelfamilie oder das Amselpärchen, können unsere Stubentiger schon fast beim Namen nennen. Und umgekehrt. Und irgendwie hat sich hier auf jeder Seite eine Art von Phlegma entwickelt, welches sich darin äußert, dass sich unsere Igel nicht einmal mehr einrollen, wenn eine unserer Katzen ihren Weg kreuzt. Ähnlich vertrödelt reagieren die Amseln. Warum sollte man auch hektisch wegfliegen, wenn lediglich eine Katze auf dem Plattenweg entgegenkommt? Maximal einen Meter zur Seite hüpfen reicht doch. Mir ist das dann aber trotzdem zu heikel und ich klatsche dann zur Sicherheit in die Hände, um die …
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Kimba – unser Pechvogel der Woche

Kimba der weiße Löwe vom Typ europ. Hauskatze ist der wildeste unserer Mitbewohner. Er findet es einfach toll, auf dem Flur schon mal eine Geschwindigkeit nahe der Schallgrenze aufzunehmen – beim Durchqueren der Küche den Nachbrenner einzuschalten, um dann letztendlich im Wohnzimmer mehrere Pirouetten zu drehen und mit der so physikalisch maximal zu erreichenden Rotationsgeschwindigkeit über den Parkettboden zu gleiten. Gestoppt wird seine Rutschpartie höchstens von Schränken, Tischen oder sonstigen Dingen, die seinem Bewegungsimpuls etwas entgegenzusetzen haben. Auf die meisten Gegenstände in unserem Haushalt trifft das jedoch nicht zu. Meistens nimmt Kimba gegen Ende der Rutschfahrt aber schon wieder Mittels aller auf dem glatten Boden durchrutschenden Füße beschleunigende Fahrt in die Gegenrichtung auf. Und er hat offenbar Spaß daran, weil …
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Tierische Mitbewohner

Unsere Tiere kamen direkt oder indirekt alle vom Tierschutz zu uns, da wir (meine Frau und ich) die beispielhafte Arbeit dieser Organisationen unterstützen möchten und zudem der Meinung sind, dass Haustiere zuerst von der Straße, aus überfüllten Tierheimen, Vereinen oder Pflegefamilien geholt werden sollten, um weiteren bedürftigen Tieren einen Platz zu ermöglichen. Pflegefamilien haben zusätzlich noch den Vorteil, dass diese schon einige Informationen über das Tier haben und beispielsweise etwas über die Verträglichkeit gegenüber Artgenossen, Kleinkindern etc. und zum sonstigen Verhalten sagen können. Speziell zum Thema Katzenzusammenführung gibt es immer verschiedene Meinungen, wir handhaben es so: Ein Neuankömmling wird bei uns zunächst isoliert in einem Zimmer gehalten, dessen Tür aus einem Holzrahmen, einem Aluminium-Fliegengitter und einer chip-gesteuerten Katzenklappe besteht. Vorteil …
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